Hüftprobleme - Hintere Oberschenkel triggern

Aktualisiert: 18. Sept 2019


Der Semitendinosus und der Semimembranosus gehört jeweils zur rückseitigen Oberschenkelmuskulatur. Dabei entspringen beide an der Tuber ischidicum des Sitzbeines und verlaufen an der hinteren Innenseite des Oberschenkels sehr eng beieinander nach unten. Der Semitendinosus verläuft medial über die Kniekehle und setzt mit seinen drei Ansatzsehnen an der medialen Seite des Tibiakörpers an. So sieht es aus, als würde die Sehne regelrecht um das Kniegelenk herum fassen. Der Semimembranosus dagegen bleibt auf der Rückseite und setzt an der Hinterwand des Kniegelenks sowie des Schienbeinknochens an.


Beide Muskeln bilden zusammen eine Einheit und verursachen eine Beugung im Kniegelenk sowie Streckung im Hüftgelenk. Somit sprechen vor allem läuferische Belastungen diese beiden Muskeln an, sodass nach hohen Intensitäten oder einseitigen Belastungen, eine fehlende aktive Regeneration zu Verspannungen und folglich zu einer Bewegungseinschränkung führen kann. Einschränkungen treten dann in einer eingeschränkten Kniebeugung, einer geringfügigen Hüftstreckung sowie schlechter Innenrotation des Unterschenkels auf.

Aus diesem Grunde ist es von hoher Wichtigkeit, die beanspruchte Muskulatur aktiv zu entspannen. Um eine optimale Entspannung zu erzielen, kann die Muskulatur punktuell behandelt werden und einzelne (potenzielle) Triggerpunkte gründlich nacheinander abzuarbeiten. Mit Hilfe eines Triggerdings oder eines Golfballs kannst du punktuell in deine Muskulatur einwirken und eine Entspannung herbeirufen, sodass die Belastbarkeit erhöht und die Regenerationszeiten verkürzt werden können. Schau dir im Video an, wie du die relevanten Stellen der Muskulatur triggern kannst, viel Spaß!

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