Trigger points

Die fünf häufigsten Fragen zum Thema Triggerpunkte

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  1. Grundlegendes
  2. Ursachen
  3. Behandlung
  4. Vorbeugung
  5. Triggerdinger


1.   Was sind Triggerpunkte?

Kurz: Triggerpunkte sind Symptomatiken eines myofaszialen Schmerzsyndroms, die aus lokaler Hypoxie infolge diverser Überbelastungen im Muskel und den umliegenden Faszien resultieren und sich als palpable Myogelosen bemerkbar machen. 


Na gut. Und jetzt nochmal auf Deutsch, bitte! Um das Phänomen eines Triggerpunktes zu verstehen, gehen wir zunächst auf den Begriff myofaszial ein. Er setzt sich zusammen aus dem Präfix myo-, aus dem Griechischen für “den Muskel betreffend”, und dem Wort faszial, welches die Faszien, also Bindegewebsstrukturen, betrifft. Zusammen handelt es sich also um Schmerzen, die durch eine Störung der Muskeln und den umgebenden Faszien ausgelöst werden.


Ein Merkmal sind deutliche Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die wir oft als Knoten wahrnehmen. Bestimmt hattest du auch mal den einen Punkt, der höllisch geschmerzt hat, wenn man mit dem Daumen reindrückt. Genau diese druckempfindlichen Stellen nennen wir Triggerpunkte. Das Wort "trigger" kommt aus dem Englischen und bedeutet Auslöser: Sie verursachen nicht nur Schmerzen am Ort der Verhärtung, sondern können ausstrahlen, was wiederum eine Behandlung erschwert, da man oftmals nur die schmerzende Stelle als Ursprung diagnostiziert und behandelt. Beispielsweise kann die Quelle für Schulterschmerzen also oft auch im unteren Rücken, den Knien oder sogar Füßen liegen. Zusätzlich kann sich eine Zuckungsreaktion als Antwort auf eine Druckbehandlung des Knotens bemerkbar machen. 


2.   Was sind Ursachen für Triggerpunkte?

Dieses Schmerzsyndrom wird weder durch Entzündungen noch Krankheiten, wie beispielsweise Rheuma, bedingt. Auslöser sind vielmehr Fehl- oder intensive, einseitige Belastungen, (Sport-)Verletzungen, Bewegungsmangel oder auch mentaler Stress sowie eine ungenügende Ernährung. Aufgrund der winzig kleinen Schäden in den Muskelfasern kommt es zu einer fehlerhaften Mineralstoffversorgung, die eine lokale Dauerkontraktion auslöst, wodurch der bekannte verhärtete Knoten entsteht. Infolgedessen werden umliegende Kapillaren zusammengedrückt, die Blutzufuhr erschwert und die Fasern folglich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Auf Dauer kann dies zu örtlichen Entzündungsreaktionen führen, die weitreichende Schmerzsignale, auch in anderen Körperregionen, auslösen.

Wie das Wort myofaszial schon sagt, betreffen die Probleme auch unsere Faszien. Diese sind leicht gesagt Bindegewebsstrukturen, die Muskeln, Knochen, Sehnen, Knorpel und Organe umhüllen und diese stützen, uns aber auch flexibel halten. Diese Eigenschaften sind auf das einerseits eher feste Protein Kollagen und andererseits auf das elastische Elastin zurückzuführen, die je nach Art Bestandteil der Faszien sind. Die oben genannte Mikrotraumata in einem Muskelfaserbündel können auch in den sie umgebenden Faszien auftreten und ihrerseits zu Verhärtungen und Schmerzen aufgrund von Nährstoffmangel führen. Nahezu jeder Mensch leidet an Triggerpunkten, vor allem im Nacken, Rücken und in den Schultern und tatsächlich sind diese die Hauptursache für die Mehrheit der Schmerzen im aktiven Bewegungsapparat. 


3.   Wie behandelt man Triggerpunkte?

Myofasziale Triggerpunkte sollten zweifellos behandelt werden, da es sonst zu chronischen Beschwerden kommen kann, welche sich im schlimmsten Fall auf die Psyche auswirken. Zudem wird verhindert, dass man dem Schmerz ausweicht und so durch anomale Bewegungen die Probleme nur verlagert. 


Dafür gibt eine gute und eine schlechte Antwort. Die schlechte: Wie oben beschrieben ist ein Hauptmerkmal von Triggerpunkten deren Ausstrahlung. Dies macht es deutlich schwieriger die Quelle des Schmerzes zu lokalisieren. Die gute: Sobald man weiß, woher die Beschwerden rühren, gibt es einige simple Methoden, die Verhärtungen zu lösen.


Ziel aller Therapien ist die Förderung der Durchblutung, die die Sauerstoffversorgung gewährleistet, das Entspannen der verkürzten Muskelfasern und Faszien sowie das Abtransportieren von Entzündungsstoffen. Bei der manuellen Therapie, zum Beispiel durch eine/n Physiotherapeutin/en, wird durch mechanischen äußeren Druck und Dehnung der betroffenen Stelle das Gewebe gelockert. Zusätzliche Massage und Wärme können den Effekt positiv beeinflussen. Dabei ist auch die Anwendung verschiedener Faszientools möglich. Hierfür eignen sich Rollen, Bälle, “Massagehölzchen” oder selbstverständlich unsere Triggerdinger, die in erster Linie die selbstständige Behandlung ermöglichen und vereinfachen. Andere Methoden sind die Stoßwellentherapie sowie das sogenannte “Dry Needling”, welches in Deutschland per Gesetz nur von Ärzten und Heilpraktikern durchgeführt werden darf.


4.   Wie kann man Triggerpunkte und Verspannungen nachhaltig vorbeugen?

Allgemein ist ausreichend Bewegung im Alltag sowie auch regelmäßige sportliche Aktivität essenziell, um deine Muskeln und Faszien ausreichend mit Sauerstoff und notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Für den Büroalltag sind kleinere Bewegungspausen ratsam, um das lange ständige Sitzen zu unterbrechen.

Ferner solltest du auch beim Sport darauf achten, stets eine korrekte Ausführung beizubehalten, wodurch einseitige Überlastungen vermieden werden. Gerade bei intensiven Aktivitäten sollte auf ausreichend Regeneration und Nachbearbeitung der beanspruchten Gewebe geachtet werden. Auch hierfür eignen sich Triggerdinger wunderbar. Daneben ist es ratsam, Dehnen, Faszientraining und Massagen, ob von dir selbst oder einem Partner, in deine Routine mit aufzunehmen. Keine Sorge, das musst du nicht alles täglich stundenlang machen. Schon zwei- bis dreimal pro Woche für je zehn bis 15 Minuten reichen aus, einen großen Beitrag zu deiner Gesundheit und Schmerzfreiheit zu leisten.

Natürlich sollte auf eine ausgewogene Ernährung und Stressvermeidung geachtet werden. Liegt die Ursache von chronischen Triggerpunkten in anatomischen Fehlstellungen, sollte in jedem Falle ein Experte aufgesucht werden, mit dem weitere Therapiemöglichkeiten besprochen werden.


5.   Warum Triggerdinger?

Nun wieder zurück zum Allgemeinen: Der große Vorteil von Triggerdinger gegenüber anderen Faszientools ist die punktuelle Behandlung der verhältnismäßig kleinen Triggerpunkte. Während Rollen und Bälle die Muskeln und umliegenden Faszien großflächig massieren, können Triggerdinger durch die spezielle Form Verhärtungen gezielt angreifen und deaktivieren. Insbesondere werden kleinere Muskeln direkt erreicht, wie etwa der Piriformis oder die Schultermuskulatur, die in knöcherne Strukturen eingebettet ist. 


Ferner hilft es dir dabei, auf den Punkt einen ausreichend langen Druck auszuüben, da bei vielen, die selbst Hand anlegen wollen, die Kraft des Daumens der limitierende Faktor ist. Zusätzlich findet bei der optimalen Ausführung ein Wechsel von Kontraktion und Relaxation des behandelten Muskels statt, wodurch der Druck noch intensiver ausgeübt werden kann und folglich die Blut- und Sauerstoffzufuhr verstärkt wird.


Praktisch sind Triggerdinger zudem durch ihre Kompaktheit, sie passen also in jedes noch so kleine Handtäschchen. Darüber hinaus überzeugen sie mit Rutschfestigkeit durch Noppen auf der Unterseite und Langlebigkeit aufgrund des hochwertigen Materials und dessen Verarbeitung.


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